      
            
      {"id":545,"date":"2012-07-02T17:10:06","date_gmt":"2012-07-02T16:10:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=545"},"modified":"2012-08-30T09:27:00","modified_gmt":"2012-08-30T08:27:00","slug":"zu-welcher-gruppe-gehoren-sie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=545","title":{"rendered":"Zu welcher Gruppe geh\u00f6ren Sie?"},"content":{"rendered":"<p>Geh\u00f6ren Sie zur <strong>Gruppe 1<\/strong>, dann werden Sie diese Newsletter wahrscheinlich \u00fcberfliegen, als nicht machbar abstempeln und vielleicht den Newsletter abbestellen.<\/p>\n<p>Geh\u00f6ren Sie zur <strong>Gruppe 2<\/strong> dann haben Sie jetzt keine Zeit, nehmen sich vor den Newsletter sp\u00e4ter zu lesen, um ihn dann nach einem Jahr ungelesen zu k\u00fcbeln.<\/p>\n<p>Die <strong>Gruppe 3<\/strong> wird den Newsletter zu Ende lesen und begeistert sein.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Der Qualit\u00e4ts-Check<\/strong><\/span>, der im Rahmen von MyKessel 3.0 ausgef\u00fcllt wird, besteht aus einer Reihe von Checklisten, die in Hauptgruppen und dazugeh\u00f6rige Untergruppen unterteilt sind. Zu jedem Thema werden Fragen gestellt. Diese k\u00f6nnen mit \u201etrifft zu\u201c, \u201etrifft weniger zu\u201c, \u201etrifft eher nicht zu\u201c und trifft \u00fcberhaupt nicht zu\u201c beantwortet werden. Hinterlegt sind alle Antworten mit einer Gewichtung und passenden Punkteanzahl, die addiert letztendlich das Ergebnis ausmachen.<\/p>\n<p>Insgesamt beinhaltet der Qualit\u00e4ts-Check \u00fcber 350 Fragen, die alle aus der Praxis kommen und das Knowhow von 8 Jahren Analyse in \u00fcber 250 Gro\u00dfk\u00fcchen darstellen.<\/p>\n<p>Der Sinn einer Frage liegt nat\u00fcrlich darin, eine Antwort zu erhalten. Manche Frage werfen wieder neue Fragen auf. Und genauso entsteht ein Dialog. Wenn ein Frage also \u201enicht zutrifft\u201c gibt es verschiedene Ans\u00e4tze, wie mit der Antwort umgegangen werden kann:<\/p>\n<p>Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es drei Sorten von Reaktionen auf \u201etrifft \u00fcberhaupt nicht zu\u201c gibt:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Verteidigung<\/strong><\/li>\n<li><strong>Anerkennung<\/strong><\/li>\n<li><strong>L\u00f6sungsorientierung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>In der ersten Gruppe wird sofort nach einer Entschuldigung bzw. nach einer\/m Schuldigen gesucht. Personen, die diese Haltung zeigen, f\u00fchlen sich als Opfer und haben unglaublich viele Ausreden, warum etwas nicht funktioniert. Teilweise verhalten sie sich sogar aggressiv gegen\u00fcber Andersdenkern und lassen keine andere Meinung zu.<\/li>\n<li>Die zweite Gruppe verh\u00e4lt sich eher passiv. Das Ergebnis wird zur Kenntnis genommen und nicht weiter kommentiert. \u201eSo ist es eben, da kann man nichts machen\u201c ist der Grundtenor.<\/li>\n<li>Personen der dritten Gruppe sehen das Ergebnis \u201etrifft \u00fcberhaupt nicht zu\u201c als Herausforderung und beginnen sofort L\u00f6sungen zu suchen. Hier ist die Kreativit\u00e4t zu Hause! Sie lassen nicht locker bis eine M\u00f6glichkeit gefunden wurde, die Frage mit \u201etrifft zu\u201c zu beantworten.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Gruppe 1<\/strong> \u2013 Spieler brauchen wir in einem Team genauso wie die beiden anderen Gruppen. Sie polarisieren, sind streitlustig, ecken gerne an und wollen von einer anderen Meinung \u00fcberzeugt werden. Wenn Letzteres gelingt, wechseln sie zur dritten Gruppe und sind dann, dieses Thema betreffend, oft die gr\u00f6\u00dften Bef\u00fcrworter. Ihre Energie wurde vom Negativen ins Positive umgelenkt und nicht selten erweisen sich gerade diese Personen als die treibende Kraft hinter gew\u00fcnschten Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p><strong>Gruppe 2<\/strong> \u2013Spieler geh\u00f6ren erfahrungsgem\u00e4\u00df zur gr\u00f6\u00dften Gruppe. Sie sind die sogenannten Mitl\u00e4ufer. \u201eWas kann ich als Einzelne\/r schon \u00e4ndern?\u201c oder \u201eSo ist es einfach\u201c, h\u00f6rt man oft. Hier finden sich Mitarbeiter, die entweder innerlich schon gek\u00fcndigt haben, Dienst nach Vorschrift machen oder nur noch auf die Pension warten. Nat\u00fcrlich braucht ein gesundes Team auch solche Menschen. Diese Gruppe macht grunds\u00e4tzlich ja nichts \u201efalsch\u201c. Sie sind zuverl\u00e4ssig und bilden oft das Fundament eines durchschnittlichen Unternehmens.<\/p>\n<p><strong>Gruppe 3<\/strong> \u2013 Spieler z\u00e4hlen meist zur Minderheit. Sie werden als Streber, Antreiber und als unverbesserliche Optimisten gesehen. Mitarbeiter dieser Gruppe haben Ziele. Sie haben klare Vorstellungen und gehen unbeirrt ihren Weg. H\u00e4ufig ist es auch so, dass diese Menschen reichlich Anerkennung brauchen. Bekommen sie diese nicht, verlassen sie entweder die Firma oder wechseln in die Gruppe 2.<\/p>\n<p>Alle drei Gruppen finden Sie immer unter Ihren Mitarbeitern. Es geht nur darum, in welchem Verh\u00e4ltnis?<\/p>\n<p>Nehmen wir als Beispiel eine K\u00fcchenmannschaft, bestehend aus 20 Mitarbeitern. Das Verh\u00e4ltnis sieht wie folgt aus:<\/p>\n<ul>\n<li>Gruppe 1:\u00a0\u00a0\u00a0 2 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 10%<\/li>\n<li>Gruppe 2:\u00a0 15 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 75%<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Gruppe 3:\u00a0\u00a0\u00a0 3 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 15%<\/span><\/li>\n<li>Gesamt:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 20 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 100%<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als F\u00fchrungsperson sollten Sie zuerst \u00fcberlegen zu welcher Gruppe Sie geh\u00f6ren oder geh\u00f6ren m\u00f6chten. Gruppe 2 kostet eindeutig am wenigsten (Arbeits- oder Lebens-)Energie. Gruppe 1 und 3 haben eines gemeinsam: Sie wollen geh\u00f6rt werden und sehnen sich nach Verst\u00e4ndnis (Gruppe 1) oder Anerkennung und Lob (Gruppe 3). In dieser genannter Konstellation &#8211; immer GEGEN oder F\u00dcR etwas zu sein &#8211; ist auf Dauer sehr anstrengend.<\/p>\n<p>Gehen wir davon aus, dass Sie zur Gruppe 3 geh\u00f6ren und ein Projekt, egal welcher Art, im Betrieb umsetzen wollen. Nun haben Sie in Ihrer zwanzigk\u00f6pfigen Mannschaft noch zwei Mitarbeiter, die genau so denken wie Sie. Berufen Sie daher ein K\u00fcchenmeeting ein, wo ALLE anwesend sind. Jetzt geht es darum \u00dcberzeugungsarbeit zu leisten, um m\u00f6glichst viele in die Gruppe 3 zu bekommen. Diesen Prozess k\u00f6nnen Sie mit der Politik vergleichen. Sie m\u00fcssen <strong>klare Ziele<\/strong> und ein <strong>Programm<\/strong> \u00a0haben, womit Sie \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Sonst werden Sie nicht gew\u00e4hlt bzw. Ihr Vorhaben wird scheitern. Manchmal eine schwierige Aufgabe. Die Opposition (Gruppe 1) ist ja ebenfalls kreativ und listet viele Gr\u00fcnde auf, die dagegen sprechen. Daher m\u00fcssen Sie gut vorbereitet sein. Alle Pros und Kontras im Vorfeld sorgf\u00e4ltig abw\u00e4gen und eventuelle Kritik antizipieren. Letztendlich geht es darum, die breite Masse (Gruppe 2) auf ihre Seite zu ziehen, ohne deren Unterst\u00fctzung Ihr Programm\/Projekt nicht umsetzbar ist.\u00a0<\/p>\n<p>Gehen wir davon aus, dass Sie die \u201eWahl\u201c gewinnen und das Ergebnis wie folgt aussieht:<\/p>\n<ul>\n<li>Gruppe 1:\u00a0\u00a0\u00a0 1 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a05%<\/li>\n<li>Gruppe 2:\u00a0 11 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 55%<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Gruppe 3:\u00a0\u00a0\u00a0 8 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 40%<\/span><\/li>\n<li>Gesamt:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 20 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 100%<\/li>\n<\/ul>\n<p>55% sind noch nicht wirklich \u00fcberzeugt (\u201eWir haben das immer so gemacht, wieso sollten wir das auf einmal \u00e4ndern!\u201c). Aber Sie haben die Opposition auf 5% zur\u00fcckgedr\u00e4ngt und Ihre Partei hat jetzt 40% Zustimmung. Eine gute Ausgangslage und ein kleiner Sieg.<\/p>\n<p>Infolge m\u00fcssen Sie Ihren \u201eW\u00e4hler\u201c auch das geben, was Sie versprochen haben. In unseren Fall (dem Qualit\u00e4ts-Check) werden die \u201eW\u00e4hler\u201c angehalten aktiv mitzuarbeiten. Diese Mitarbeiter haben sich, dank Ihnen, neu orientiert und brauchen jetzt besonders viel F\u00fchrung. Erkundigen Sie sich immer wieder, was sie brauchen, wie Sie behilflich sein k\u00f6nnen und vor allem <strong>SPAREN SIE NICHT MIT LOB!<\/strong> Diese 8 Mitarbeiter werden durch die Anderen genau beobachtet. Entwickeln sich die Ver\u00e4nderung n\u00e4mlich nicht wie vorausgesagt oder versprochen, melden sich die Unker sofort wieder zu Wort: \u201eHab ich eh gewusst, alles vergebene M\u00fche\u201c. Sind die \u00c4nderungen aber positiv, stehen die Chancen gut, dass Sie bei der n\u00e4chsten Wahl (K\u00fcchenmeeting) so abschneiden:<\/p>\n<ul>\n<li>Gruppe 1:\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a00 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 \u00a0 0%<\/li>\n<li>Gruppe 2:\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a09 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 45%<\/li>\n<li><span style=\"text-decoration: underline;\">Gruppe 3:\u00a0\u00a0 11 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 55%<\/span><\/li>\n<li>Gesamt:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a020 Mitarbeiter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 100%<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jetzt haben Sie die absolute Mehrheit und das ganze Projekt bekommt eine Eigendynamik. Ziele werden erreicht und neue Ziele gesetzt. Die Mannschaft wird homogener, traut sich mehr zu und beginnt, von noch h\u00f6heren Zielen zu tr\u00e4umen. Alles ist auf einmal m\u00f6glich. Es wird mehr gelacht, die Krankenst\u00e4nde gehen zur\u00fcck und jeder Handgriff scheint auf einmal leichter zu sein. Pl\u00f6tzlich r\u00fcckt das Ziel, \u00fcberhaupt der Beste zu sein, in greifbare N\u00e4he.<\/p>\n<p>Jetzt nicht locker lassen. Was braucht das Team noch? Welche zus\u00e4tzliche Motivation ist notwendig? Welches Training, welchen Bonus oder Wertsch\u00e4tzung? Die letzten Meter sind bekanntlich die Schwersten.<\/p>\n<p>Wir alle m\u00f6chten zu den Siegern geh\u00f6ren. Sowohl privat als auch beruflich. Geh\u00f6ren Sie beruflich zu den Besten, \u00fcbt dies gleichzeitig einen gro\u00dfen Einfluss auf Ihr Privatleben aus. Sie werden voller Ehrgeiz zur Arbeit gehen und stolz zur\u00fcckkommen. Sie haben etwas entdeckt wof\u00fcr es sich lohnt in der Fr\u00fch aufzustehen, acht Stunden zu arbeiten und am Abend zufrieden die Freizeit zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Zu welcher Gruppe wollen Sie geh\u00f6ren?<\/strong><\/p>\n<p>Ihr<\/p>\n<p>Peter P. van Melle<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geh\u00f6ren Sie zur Gruppe 1, dann werden Sie diese Newsletter wahrscheinlich \u00fcberfliegen, als nicht machbar abstempeln und vielleicht den Newsletter abbestellen. 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