      
            
      {"id":390,"date":"2012-01-29T16:53:03","date_gmt":"2012-01-29T15:53:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=390"},"modified":"2012-01-30T17:12:09","modified_gmt":"2012-01-30T16:12:09","slug":"marketing-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=390","title":{"rendered":"Marketing II"},"content":{"rendered":"<p>Marketing ist nicht nur \u201eWerbung machen\u201c oder ab und zu in der Zeitung stehen. Marketing bedeutet vielmehr, die eigene Leistung hervorzuheben, um das Vertrauen der Kunden zu st\u00e4rken. Daher ist es wichtig, sich vorerst selbst im Klaren zu sein, <span style=\"text-decoration: underline;\">wof\u00fcr<\/span> Sie stehen. Eine Vision zu haben. Eine Vision, mit der sich Ihre Kunden identifizieren k\u00f6nnen. Nehmen wir zum Beispiel ein Pflegeheim. Die Vision k\u00f6nnte sein: <strong><em>\u201eDie Bewohner mit einem schmackhaften und gesunden Essen zu verw\u00f6hnen\u201c<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich dies vermarkten?<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Schmackhaft<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p>Sie brauchen schmackhafte Produkte. Z.B.: Tomaten sind nicht gleich Tomaten. Bei den rund 350.000 Paradeissorten, die es weltweit gibt, sind schmackhafte und weniger schmackhafte darunter. Eine sonnengereifte Tomate, direkt vom Strauch gepfl\u00fcckt, schmeckt besser als eine Tomate, die in Holland gr\u00fcn gepfl\u00fcckt wurde und nach zwei Wochen Transport und Lagerung erst (halb-)rot erh\u00e4ltlich ist.<\/p>\n<p>Also, suchen Sie eine Tomatensorte, die besonders schmackhaft ist und rot gepfl\u00fcckt worden ist. Als n\u00e4chsten Schritt teilen Sie das Ihren Bewohnern mit. \u201e<em>Neu eingetroffen! Die Tomate \u201eLisi\u201c, eine besonders fruchtige Tomatensorte aus den Burgenland.<\/em>\u201c<\/p>\n<p>Das Gleiche k\u00f6nnen Sie mit jeder Gem\u00fcseart, Fleisch- oder Fischart machen. Suchen Sie immer nach dem geschmacksvollsten Produkt und teilen Sie das Wissen mit Ihren Kunden.<\/p>\n<p>Ob etwas schmackhaft ist hat viel mit den Talenten und Begabungen Ihrer K\u00fcchenmannschaft zu tun. Daher sollte Sie dieses Talente ebenso vermarkten. <em>\u201eUnser Koch Hans Meier, Spezialist f\u00fcr Suppen und Saucen, hat eine besondere Haussuppe entworfen, die jetzt auch im Glas erh\u00e4ltlich ist. Zum Verschenken oder als kleine Abendmahlzeit.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Vermarkten k\u00f6nnen Sie alle Zubereitungsarten z.B. Niedertemperatur kochen, oder die Verwendung von frischen Kr\u00e4utern, oder die Expertise des Konditors. Die M\u00f6glichkeiten sind mannigfaltig.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Gesund<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ist ein Schweinsbraten mit Kartoffelkrokketten und Sauerkraut gesund? Nicht wenn das Schwein aus einer Massentierhaltung kommt. Vollgestopft mit Antibiotika, Hormonen, Wasser, Schwefelr\u00fcckst\u00e4nden und dergleichen. Obendrein ist diese Haltungsform auch ungesund f\u00fcr die Umwelt. Wenn die Kartoffelkroketten aus dem Tiefk\u00fchler stammen, mit vergleichsweise wenig N\u00e4hrstoffen und das Sauerkraut aus einem Packerl stammt. Importiert aus dem Ausland und verfeinert mit Geschmacksverst\u00e4rkern und Konservierungsstoffen? Ist <em>das<\/em> gesund? Nein. Denn es geht auch anders. Ihre Bewohner m\u00fcssen nicht auf ihren geliebten Schweinsbraten verzichten. Kaufen Sie Schweinefleisch von einem Bauern, der noch gl\u00fcckliche Schweine z\u00fcchtet. Die gibt es. Sie m\u00fcssen ein bisschen suchen und Sie werden vielleicht etwas mehr zahlen oder auch nicht. Aber um Ihre Vision auch zu leben, m\u00fcssen Sie ehrlich sein. Kartoffelkroketten k\u00f6nnen selber gemacht werden. Ben\u00fctzen Sie dazu heimische Spezialsorten. Das Sauerkraut bestellen Sie ebenfalls in der Region und am besten gleich vom Fass. Solche Kartoffeln und auch das Sauerkraut sind reich an Vitamin C und daher sehr gesund. Hinzu kommt ein <em>gl\u00fcckliches<\/em> Schwein, dessen Verzehr nicht nur bek\u00f6mmlicher ist, sondern auch das Gewissen beruhigt.<\/p>\n<p>Jedes einzelne Produkt und dessen Zubereitung k\u00f6nnen Sie vermarkten. Gehen Sie Ihren Speiseplan durch und stellen Sie bei jeder Komponente die Frage: Ist das absolut schmackhaft und gesund? Oder gibt es noch ein k\u00f6stlicheres und ges\u00fcnderes Produkt am Markt? L\u00e4sst sich das noch besser zubereiten? Und wie sage ich es meinen Kunden?<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Geld<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u201eDas ist alles sehr teuer, das bezahlt mir niemanden!\u201c Das ist ein weit verbreiteter Glaubenssatz und meistens eine Ausrede, um unt\u00e4tig bleiben zu k\u00f6nnen. Kleine lokale Bauern lassen sehr gerne \u00fcber den Preis mit sich reden. Sie k\u00f6nnten Ihm beispielsweise anbieten, das ganze Schwein von ihm zu kaufen. Oder Sie vereinbaren eventuelle Nebenprodukte wie Schinken, Grammelschmalz oder Leberpasteten von ihm zu beziehen. Gesund hei\u00dft nicht unbedingt teuer. Und wenn es teuerer ist, kommt es der Gesundheit Ihrer Heimbewohner und Mitarbeiter zugute: Weniger Krankenst\u00e4nde, weniger Medikamente und mehr Energie. Auch lassen sich viele Produkte noch zus\u00e4tzlich, zu einem angemessenen Preis verkaufen (siehe auch das \u201eGlas Suppe\u201c in dem Beispiel von vorhin). Seien Sie kreativ, es lohnt sich bestimmt.<\/p>\n<p>Wenn Sie Ihre Absicht und Vision auch tats\u00e4chlich leben und vermarkten, werden Sie <span style=\"text-decoration: underline;\">immer<\/span> erfolgreich sein. Sie werden mehr Spa\u00df haben und von allen Seite <strong>Lob und Anerkennung<\/strong> ernten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marketing ist nicht nur \u201eWerbung machen\u201c oder ab und zu in der Zeitung stehen. Marketing bedeutet vielmehr, die eigene Leistung hervorzuheben, um das Vertrauen der Kunden zu st\u00e4rken. Daher ist es wichtig, sich vorerst selbst im Klaren zu sein, wof\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=390\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/390"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/54"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=390"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/390\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":397,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/390\/revisions\/397"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}