      
            
      {"id":2513,"date":"2016-05-17T09:27:22","date_gmt":"2016-05-17T08:27:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=2513"},"modified":"2016-05-17T09:27:56","modified_gmt":"2016-05-17T08:27:56","slug":"erstes-5-kessel-heim-in-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=2513","title":{"rendered":"erstes 5 Kessel Heim in \u00d6sterreich!"},"content":{"rendered":"<p><b>Qualit\u00e4t ist kein Zufall!,<\/b><\/p>\n<p>sondern eine bewusste <b>Wahl<\/b>, die alle Mitarbeiter und das Management im <b>Regional Altenwohnheim Schwaz <\/b>vor Jahren getroffen haben und seitdem konsequent und nachhaltig umsetzen. Es sind vor allem die kleinen Details wie ein kleines Willkommensgeschenk in Form eines Herzens aus Geb\u00e4ck oder das Wunschmen\u00fc zum Geburtstag. Es ist die <b>gelebte<\/b> Qualit\u00e4t durch ALLE die so beeindruckt. Nicht nur den Heimbewohnern gegen\u00fcber, sondern auch untereinander. \u00a0Als Impulsgeber hat sicher auch das Konzept der \u201eWahrnehmenden Pflege und Betreuung\u201c dazu beigetragen. <i>Der Geist der Wahrnehmenden Pflege und Betreuung ist die wertsch\u00e4tzende Haltung gegen\u00fcber dem Menschen in seiner Individualit\u00e4t \u2013 unabh\u00e4ngig von seinem Lebensalter, seiner k\u00f6rperlichen und geistigen Befindlichkeit oder seinen Lebensumst\u00e4nden<\/i>.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen also behaupten, dass sich die K\u00fcche den Bed\u00fcrfnissen der Bewohner angepasst hat. Beispielsweise ist das Fr\u00fchst\u00fcck an keine bestimmte Zeit gebunden. Wenn ein Bewohner ausschlafen und sein Fr\u00fchst\u00fcck erst um 10.00Uhr einnehmen will, kein Problem. Das vor kurzem eingef\u00fchrte Sch\u00f6pfsystem erm\u00f6glicht ebenfalls den individuellen W\u00fcnschen gerecht zu werden. In Zahlen ausgedr\u00fcckt sieht das wie folgt aus. Viele Bewohner essen lieber kleinere Portionen Fleisch und manche sind Vegetarier oder Veganer. Das hat zu einem Fleischanteil von 13% gef\u00fchrt, wobei die meisten Heime noch bei 22-25% liegen. Der Obst- und Gem\u00fcseanteil liegt bei 27% was mindestens 10% \u00fcber dem Durchschnitt liegt. Aktionen wie \u201eKnochenfittag\u201c, \u201eVitaminauff\u00fclltag\u201c oder \u201eGutes f\u00fcr den Darm\u201c sind sehr beliebt und gesch\u00e4tzt. Und wo gibt es noch selbstgemachtes Brot? Convenience ist hier \u00fcbrigens ein Fremdwort. Alle Suppen werden t\u00e4glich frisch gekocht. Die Herstellung von Rindsuppen und Bratensaft erfolgt traditionell mittels Knochen und das so verbreitete Suppenpulver wird selber hergestellt. Ohne Geschmacksverst\u00e4rker, Aromen, Hefeextrakt oder anderen fremde Substanzen. Das spart nat\u00fcrlich Geld. Geld das lieber in die Ausbildung der Mitarbeiter flie\u00dft als in teure Convenienceprodukte.<\/p>\n<p>Dass sich die gute Qualit\u00e4t herumgesprochen hat, best\u00e4tigen die vielen Anfragen zur Auslieferung. Die hohe Zufriedenheit bei \u201eEssen auf R\u00e4dern\u201c, die Lieferung an Kinderg\u00e4rten oder an das Marienheim sind nur einige Beispiele. Viele kommen auch ins Heim essen, sitzen gem\u00fctlich im Caf\u00e9haus oder drau\u00dfen auf der Terrasse. Der neugestaltete Garten mit Teich inklusive dem Gepl\u00e4tscher eines Wasserbrunnens, das Hochbeet oder die Kr\u00e4uterspirale zeugen von der Harmonie die hier herrscht und machen den Aufenthalt mehr zu einem 4**** Hotelerlebnis unter Freunden.<\/p>\n<p>Das leibliche Wohl der Heimbewohner <b>und<\/b> Mitarbeiter ist ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Das Team rundum Wirtschaftsleiterin Manuelle Bichler und K\u00fcchenchef Hans Schiffmann besteht aus hochqualifizierten Fachleuten. Allesamt langj\u00e4hrige Mitarbeiter, die mit Leib und Seele bei der Sache sind. Heutzutage ist es nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass ein Altersheim einen Konditor, einen Sous Chef, vier K\u00f6che, sowie eine Di\u00e4tologin besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Die K\u00fcche wurde vor kurzem (nach 30 Jahren) f\u00fcr eine Million Euro umgebaut. Auch hier war das ganze Team involviert, mit dem Ergebnis einer hocheffizienten Arbeitsst\u00e4tte. Alleine die neue Bandsp\u00fcle verbraucht jetzt statt 600 Liter Wasser nur noch 90 Liter Wasser pro Sp\u00fcldurchgang. Nachhaltigkeit wird gro\u00df geschrieben und f\u00e4ngt besonders in Gro\u00dfk\u00fcchen bei modernen Ger\u00e4ten an.<\/p>\n<p>Ein kleiner Speisesaal mit Salatbuffet und einem warmen Buffet tragen zum leiblichen Wohl der Mitarbeiter bei. Die F\u00fcrsorge und das gute Essen f\u00fcr alle Mitarbeiter schlagen sich in der extrem niedrige Fluktuation und der extrem niedrigen Krankenstandsquote nieder.<\/p>\n<p>Was mich pers\u00f6nlich am meisten begeistert ist die Tatsache, dass eine K\u00fcchenmannschaft bestehend aus absoluten Profis, die mit frischen, regionalen und saisonalen Produkten, ohne einer Spur von Convenience kochen und flexibel auf die individuelle Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche von Heimbewohnern und Mitarbeitern eingehen, auch noch sehr WIRTSCHAFTLICH arbeiten (\u20ac 10,15 pro Tag und Bewohner).<\/p>\n<p>Es hat 10 Jahre gedauert bis wir die erste K\u00fcche in \u00d6sterreich mit F\u00dcNF Kesseln und VIER gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern auszeichnen durften. Ein absolutes Vorbild f\u00fcr die gesamte Gemeinschaftsgastronomie.<\/p>\n<p>Gratulation an alle Beteiligten. Es ist eine gemeinsame Errungenschaft, angefangen bei der Gemeinde und ihrem B\u00fcrgermeister, dem engagierten Heimleiter und dem hoch motivierten Team.<\/p>\n<p>Mein pers\u00f6nlicher Dank gilt Heimleiter Andreas Mair, der das Potential der Kessel-Methode f\u00fcr seine Mannschaft gesehen hat. <b>Lob und Anerkennung<\/b> basierend auf Fakten und Ergebnisse f\u00fchren zu Hochleistung und einem gl\u00fccklichen Team.<\/p>\n<p>Peter P. van Melle<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Qualit\u00e4t ist kein Zufall!, sondern eine bewusste Wahl, die alle Mitarbeiter und das Management im Regional Altenwohnheim Schwaz vor Jahren getroffen haben und seitdem konsequent und nachhaltig umsetzen. 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