      
            
      {"id":1948,"date":"2013-10-06T10:33:31","date_gmt":"2013-10-06T09:33:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1948"},"modified":"2014-01-15T14:47:36","modified_gmt":"2014-01-15T13:47:36","slug":"innovation-unplugged-no-more-rules","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1948","title":{"rendered":"Innovation \u201cunplugged\u201d &#8211; no more rules!"},"content":{"rendered":"<p>Jeder ist einverstanden wenn wir sagen, dass Innovation zum Erfolg f\u00fchrt. Unternehmen wie Samsung, Apple, Facebook, Amazon oder Google, um ein paar bekannte Namen zu nennen, sind gute Beispiele.<\/p>\n<p>Aber wie wird ein Unternehmen innovativ? Wer hat die Ideen? Ja, Steve Jobs oder Mark Zuckerberg hatten vielleicht die Ursprungsidee, aber um erfolgreich zu bleiben braucht es weitaus mehr Ideen, als eine Einzelperson sich ausdenken kann. Es braucht Mitarbeiter, die die Ursprungsidee aufgreifen und weiterentwickeln.<\/p>\n<p>Also stellt sich die n\u00e4chste Frage: \u201eWie bringe ich meine Mitarbeiter dazu innovativ zu sein?\u201c Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir niemanden zwingen auf einmal innovativ zu sein. Wenn bis dato eine Betriebskultur vorherrschte, wo keine Innovation vorkommt (oder erlaubt ist), dann liegt es auf der Hand zuerst eine andere Kultur zu installieren. Wie das geht?<\/p>\n<p>Eine neue Betriebskultur oder anders gesagt, eine Kultur wo Innovation entstehen kann, zu implementieren kann nur von oben nach unten geschehen. Die Entscheidung, Innovation zuzulassen wird also von der Konzernleitung, Heimleitung, dem Verwaltungsdirektor, Betriebsleiter oder wer auch immer \u00fcber eine bestimmte Unternehmenskultur entscheiden kann, getroffen.<\/p>\n<p>Das klingt theoretisch sehr einfach, ist aber in der Praxis ungemein schwierig. Es verlangt vom Management zwei Dinge:<\/p>\n<ol>\n<li><b>\u00a0<\/b><b>Supportive Leadership<\/b><\/li>\n<li><b>\u00a0<\/b><b>Keine Regeln<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Management muss sich im Klaren sein, dass seine Aufgabe in erster Linie darin besteht, die Mannschaft zu ermutigen, zu unterst\u00fctzen und zu inspirieren. Wir nennen das \u201e<a title=\"Supportive Leadership\" href=\"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1016\">Supportive Leadership<\/a>\u201c.\u00a0 Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Diese Umstellung, von Jemandem der \u201edas Sagen hat\u201c, zu Jemandem der zuh\u00f6rt und zul\u00e4sst, bedarf eines ziemlich rigorosen Umdenkens. Nicht einfach. Es bedeutet Demokratie in den Betrieb einzuf\u00fchren. Eine Demokratie, wo wirklich jeder mitreden kann.<\/p>\n<p>Der zweite Punkt, \u201ees gibt keine Regeln\u201c, wird in der Umsetzung genau so schwierig sein. Er bedeutet, alle bestehenden Vorschriften oder Regeln \u00fcber Bord zu werfen und neu anzufangen. Alles wird in Frage gestellt, nichts hat mehr G\u00fcltigkeit. Nur so kann Innovation entstehen. Regeln begrenzen Innovation. Regeln geben vermeintliche Sicherheit und vermeiden angeblich Risiko. Aber ohne Risiko einzugehen oder etwas Neues zu probieren gibt es keine Innovation. Und wer tr\u00e4gt dann die Verantwortung, wenn etwas schief l\u00e4uft? Nun, keiner oder alle! In einer neuen \u201eKultur\u201c geht nichts schief. In einer neuen Innovationskultur werden Erfahrungen gemacht. Wertvolle Erfahrungen dar\u00fcber, was funktioniert und was nicht funktioniert. \u00a0Aus diese Erfahrungen wird gelernt und aufgebaut.<\/p>\n<p>Erst wenn diese beiden Punkte gekl\u00e4rt sind, erst dann k\u00f6nnen Sie sich den Mitarbeiter zuwenden.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Innovation.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1942\" alt=\"Innovation\" src=\"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Innovation-300x209.jpg\" width=\"300\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Innovation-300x209.jpg 300w, https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Innovation.jpg 569w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zusammenfassend: <\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Kultur wird von oben nach unten installiert und vorgelebt.<\/li>\n<li>Das gr\u00f6\u00dfte Potenzial an Innovation befindet sich an der Basis, bei den Mitarbeitern.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass dieses System funktioniert beweist Ricardo Semler mit seinem Unternehmen Semco:<\/p>\n<div>\n<p><i>Weltweit starren Manager fassungslos auf <\/i><a href=\"http:\/\/www.semco.com.br\/en\/\" target=\"_blank\"><i>die Firma Semco<\/i><\/a><i>: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter w\u00e4hlen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Geh\u00e4lter. Es gibt keine Gesch\u00e4ftspl\u00e4ne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Geh\u00e4lter und s\u00e4mtliche Gesch\u00e4ftsb\u00fccher sind f\u00fcr alle einsehbar, die Emails daf\u00fcr strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst \u00fcberlassen.<\/i><\/p>\n<p><b><i>Respekt als Erfolgsrezept<br \/>\n<\/i><\/b><i>Was f\u00fcr heutige Personalchefs klingen mag, wie ein anarchischer Alptraum, ist in Wirklichkeit eine Erfolgsgeschichte. Seit das Unternehmen von Inhaber Ricardo Semler umgestellt wurde, stiegen die Gewinne von 35 Millionen auf 220 Millionen Dollar. Und nicht nur die Zahlen geben Semler recht, sondern vor allem die Mitarbeiter: Die Fluktuationsrate bei Semco liegt unter einem Prozent.<\/i><\/p>\n<p><i>Das Rezept ist einfach: Behandele deine Mitarbeiter wie Erwachsene, dann verhalten sie sich auch so. Je mehr Freiheiten du ihnen gibst, desto produktiver, zufriedener und innovativer werden sie. Ein Unternehmen besteht aus erwachsenen gleichberechtigten Menschen, nicht aus Arbeitskr\u00e4ften. Jeder hat das Recht, sich frei zu entfalten und eine gesunde Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Entgegen allem, was man aktuell zu glauben scheint, machen Druck und Stress Menschen nicht produktiv, sondern ganz einfach nur kaputt. Und dabei verliert das Unternehmen letztlich genauso wie der Mensch.<\/i><\/p>\n<p><i>Es geht Semler um ein neues Verst\u00e4ndnis von Arbeit: Eine Firma ist ein Gemeinschaftsprojekt, im besten Fall eine geteilte Leidenschaft. Die Gesellschaft hat uns das allerdings anders beigebracht, wir sollen uns als Steinmetze, Maler und Hilfsarbeiter sehen, nicht als Kathedralen-Sch\u00f6pfer. Bei Semco sind die Mitarbeiter essenzieller Teil eines Ganzen, sie sind Mit-Sch\u00f6pfer, nicht blo\u00df ein R\u00e4dchen im System. Sie haben Ideen, sie verstehen ihre Arbeit, sie wissen, was sie wert ist.<\/i><\/p>\n<\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sein.de\/gesellschaft\/neue-wirtschaft\/2010\/die-befreiung-der-arbeit-das-7-tage-wochenende.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.sein.de\/gesellschaft\/neue-wirtschaft\/2010\/die-befreiung-der-arbeit-das-7-tage-wochenende.html<\/a><\/p>\n<p>Wenn Sie jetzt \u00fcberzeugt sind, helfen wir Ihnen gerne bei der Umstellung. Sie m\u00fcssen sich aber im Klaren sein, dass durch die Umstellung wahrscheinlich alles anders wird. Sie werden die Innovation nicht mehr aufhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn Sie interessiert sind k\u00f6nnen Sie mich zu einem unverbindlichen Gespr\u00e4ch einladen und wir besprechen die M\u00f6glichkeiten, diese Kultur auch bei Ihnen umzusetzen.<\/p>\n<p>Peter P. van Melle<\/p>\n<p><em><strong>pemcon- empowering people<\/strong><\/em><\/p>\n<p>PS: Sie k\u00f6nnen auch das Seminar <b>\u201c<a title=\"Innovation \u201cunplugged\u201d\" href=\"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?page_id=1940\">Innovation unplugged<\/a>\u201d<\/b> buchen. Dieses Firmenseminar dauert einen halben Tag und kann der Auftakt zur Umstrukturierung f\u00fcr Ihr Unternehmen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder ist einverstanden wenn wir sagen, dass Innovation zum Erfolg f\u00fchrt. Unternehmen wie Samsung, Apple, Facebook, Amazon oder Google, um ein paar bekannte Namen zu nennen, sind gute Beispiele. Aber wie wird ein Unternehmen innovativ? Wer hat die Ideen? Ja, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1948\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":54,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,3,15,1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1948"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/54"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1948"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1948\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1951,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1948\/revisions\/1951"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}