      
            
      {"id":1916,"date":"2013-10-02T12:11:12","date_gmt":"2013-10-02T11:11:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1916"},"modified":"2013-10-08T15:45:05","modified_gmt":"2013-10-08T14:45:05","slug":"von-diatologen-und-diatetisch-geschulten-kochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1916","title":{"rendered":"Von Di\u00e4tologen und di\u00e4tetisch geschulten K\u00f6chen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/BarbaravanMelle-J.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1917 alignleft\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/BarbaravanMelle-J-258x300.jpg\" width=\"202\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/BarbaravanMelle-J-258x300.jpg 258w, https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/BarbaravanMelle-J.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><\/a>Seit l\u00e4ngerem schon stelle ich mit Interesse fest, dass in Gemeinschaftsverpflegungsbetrieben, die aufgrund ihrer Klientel Di\u00e4ten anbieten (m\u00fcssen), Kolleginnen zugunsten von di\u00e4tetisch geschulten K\u00f6chen wegrationalisiert werden.<\/p>\n<p>Eigentlich k\u00f6nnte ich mir die Frage ja selbst beantworten. Ich stelle sie aber trotzdem: \u201eWie k\u00f6nnen zwei Berufsgruppen, die lediglich das Wort \u201eDi\u00e4t\u201c in der Berufsbezeichnung gemein haben, \u00fcberhaupt miteinander verglichen werden? Sich gar einen Job streitig machen? Hier sollte\u00a0doch\u00a0im effizientesten Fall eine harmonische Zusammenarbeit angestrebt werden.<\/p>\n<p>Aus purer Neugier habe ich mir daher die Beschreibung vom Wifi angesehen, die als Fort- und Weiterbildung \u00f6sterreichweit diese zus\u00e4tzliche Ausbildung f\u00fcr K\u00f6che anbietet. Da erfahre ich u.a., dass mit Abschluss des di\u00e4t. geschulten Koches <i>abwechslungsreiche<\/i> T\u00e4tigkeiten im Gesundheits- und Wellnessbereich auf die Absolventen warten\u2026 Ich nehme einmal an, dass hier der eigenverantwortliche Bereich dieser T\u00e4tigkeit gemeint ist.<br \/>\nUnd das mag im Wellnessbereich, wo sich bekanntlich gesunde Menschen entspannen wollen, ja zutreffen.<br \/>\nNicht so in beispielsweise Alten- und Pflegeheimen. In diesen Institutionen treffen wir selten gesunde Menschen an. Hier ist eine Gradwanderung zwischen den traditionellen, gewohnten Speisen und den speziellen Bed\u00fcrfnissen gefragt. Eine tolle Herausforderung, wenn man wei\u00df, wie man sie anpacken muss.\u00a0Gerade in solchen Betrieben ist eine intensive Zusammenarbeit dieser zwei Berufsgruppen gefragt, um zu Wohle der G\u00e4ste agieren zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIch kann mich noch gut an die Diskussionen erinnern, als vor rund 20 Jahren die Ausbildung zum di\u00e4tetisch geschulten Koch erstmals angeboten wurde. Entgegen vieler Meinungen meiner KollegInnen fand ich sie immer gro\u00dfartig, denn schlie\u00dflich fiel eine Menge Erkl\u00e4rungsbedarf bez\u00fcglich der Zubereitung spezieller Di\u00e4ten weg.<\/p>\n<p>In der heutigen Zeit \u00fcbernehmen jedoch viele Di\u00e4tk\u00f6che die Aufgaben einer Di\u00e4tologin, ohne sich \u00fcber die Konsequenzen bewusst zu sein. Oder sie werden von der Verwaltung in diese verantwortungsvolle Rolle hineingedr\u00fcckt. Man kann das so oder so sehen. Tatsache bleibt, dass sich ein Betrieb in Wahrheit kein Geld erspart. Im Gegenteil: die Mehrbelastung laugt das K\u00fcchenteam\u00a0aus, macht langfristig krank und bringt dar\u00fcber hinaus keine befriedigende Endleistung f\u00fcr den Gast.<\/p>\n<p>In den Betrieben, wo ich t\u00e4tig bin, habe ich deshalb ein perfektes Nutzen-Leistungspaket eingef\u00fchrt. Eine win-win Situation f\u00fcr alle. Das sieht so aus, dass ich in einem vorab vereinbarten Zeitraum &#8211; h\u00e4ufig 6 bis 9 Monate &#8211; intensiv mit der K\u00fcchenmannschaft den Speisplan, die Di\u00e4ten und auch die Kommunikation mit der Pflege optimiere. Danach wird meine pers\u00f6nliche Anwesenheit nach Absprache reduziert. Normalerweise auf 2 halbe Tage im Betrieb vor Ort und einem telefonischen Bereitschaftsdienst sowie Rezepturgestaltungen, N\u00e4hrwertberechnungen und Erstellung spezifischer Di\u00e4tpl\u00e4ne, die ich von zu Hause aus erledigt. Klingt doch fantastisch, oder? Und das ist es auch. Die Betriebe sind di\u00e4tetisch somit vollkommen abgesichert, haben nach Bedarf eine Fachkraft bei der Hand, die K\u00fcche kann sich auf die perfekte Zubereitung konzentrieren und das alles vollkommen leistbar.<\/p>\n<p>Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel. Ich freue mich \u00fcber Ihre R\u00fcckmeldung und stehe auch Ihnen und Ihrem Betrieb fachlich gerne zur Seite.<\/p>\n<p>Herzlichst Ihre<br \/>\nBarbara van Melle-J\u00e4ger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit l\u00e4ngerem schon stelle ich mit Interesse fest, dass in Gemeinschaftsverpflegungsbetrieben, die aufgrund ihrer Klientel Di\u00e4ten anbieten (m\u00fcssen), Kolleginnen zugunsten von di\u00e4tetisch geschulten K\u00f6chen wegrationalisiert werden. Eigentlich k\u00f6nnte ich mir die Frage ja selbst beantworten. 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