      
            
      {"id":1795,"date":"2013-06-26T13:29:44","date_gmt":"2013-06-26T12:29:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1795"},"modified":"2013-08-19T10:44:21","modified_gmt":"2013-08-19T09:44:21","slug":"gesprache-aus-der-praxis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1795","title":{"rendered":"Gespr\u00e4che aus der Praxis"},"content":{"rendered":"<p>Im Laufe meiner langj\u00e4hrigen Beratert\u00e4tigkeit wiederholen sich bestimmte Situationen immer wieder. In dieser Serie m\u00f6chte ich einige Gespr\u00e4che wiedergeben die h\u00e4ufig vorkommen. Der Name und die Gespr\u00e4che sind frei erfunden, entsprechen jedoch der Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Die Heimleiterin Frau P. ruft mich an und bittet um ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch. Nach der Begr\u00fc\u00dfung erkl\u00e4rt sie: <em>\u201eDie Heimbewohner und die Pflegemitarbeiter beklagen sich \u00fcber das Essen. Es werden haupts\u00e4chlich Fertigprodukte verwendet, das Essen ist lieblos angerichtet und Vieles wird weggeschmissen. Dazu verst\u00e4rkt sich der Eindruck, dass immer das Gleiche am Speiseplan steht. Auf die W\u00fcnsche der Heimbewohner geht die K\u00fcche zwar ein, aber das sind meistens ungesunde, zu fette Speisenw\u00fcnsche. Und, viele Mitarbeiter vertragen unser Essen nicht. Sie haben danach Magendr\u00fccken, Bl\u00e4hungen und ein unnat\u00fcrliches V\u00f6llegef\u00fchl und nehmen sich daher meist ihr Essen selber mit. Wenn ich den K\u00fcchenchef darauf anspreche, verschlie\u00dft er sich augenblicklich und weigert sich mit mir dar\u00fcber zu reden. Wir sind ein Gemeindebetrieb und es ist schwer, ihm einfach zu k\u00fcndigen. Au\u00dferdem ist er schon seit 20 Jahren im Haus und hat noch rund 10 Jahre bis zur Pension. Was raten Sie mir?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eDiese Situation ist nicht von heute auf morgen entstanden. Sie hat 20 Jahre gebraucht, um so zu werden, wie sie sich heute darstellt. Damals, als der K\u00fcchenleiter angefangen hat, war er sicher hochmotiviert und wollte nur das Beste f\u00fcr die Bewohner. Im Laufe der Zeit sind wahrscheinlich viele kleine Kommunikationsfehler passiert und er ist zweifelsohne oft missverstanden worden. Stellen Sie sich jedes kleine Betr\u00fcbnis als Steinchen vor, das er vor sich und rund um die K\u00fcche aufbaut. Mit der Zeit entstand daraus eine gewaltige Mauer und der K\u00fcchenchef dahinter hat resigniert. Sein Verhalten jetzt, ist ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Er will \u2013 trotz Mauer \u2013 geh\u00f6rt werden.\u201c<\/p>\n<p>Frau P:\u00a0 \u201e<em>OK und was mache ich jetzt<\/em>?\u201c<\/p>\n<p>Van Melle: \u201eHaben Sie Kinder?\u201c<\/p>\n<p>Frau P:\u00a0 \u201e<em>Ja, einen Sohn<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Van Melle: \u201eWas w\u00fcrden Sie also mit ihrem Sohn machen, wenn er \u00fcber ein gewisses Thema nicht mehr sprechen will?\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eIch w\u00fcrde zum Beispiel bei einem Ausflug einen g\u00fcnstigen Zeitpunkt abwarten und dann entspannt mit ihm reden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eGenau!\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eAber wir reden hier \u00fcber einen fremden, erwachsenen Mann!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eNur weil wir \u00e4lter werden, hei\u00dft das noch lange nicht, dass wir unsere Bed\u00fcrfnisse \u00e4ndern. Das Bed\u00fcrfnis nach Anerkennung, Verst\u00e4ndnis und geh\u00f6rt zu werden bleibt uns ein ganzes Leben lang. In Ihrem Fall bedeutet es ein Gespr\u00e4ch zu suchen, indem sich das Kind im Mann \u201eausheulen\u201c kann. Wo ihm jemanden zuh\u00f6rt und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr sein Verhalten zeigt. F\u00fcr Sie hei\u00dft das in erste Linie: Zuh\u00f6ren. Er muss sich das Leid der letzten 20 Jahre von der Seele reden.\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eIch kenne ihn, das wird er nie machen. Wie schon erw\u00e4hnt, er weigert sich mit mir dar\u00fcber zu reden.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eVielleicht liegt es auch an Ihnen?\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eAn mir? Meine T\u00fcr ist doch immer offen und jeder Mitarbeiter kann jederzeit zu mir kommen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eAber Sie haben selber gesagt, mit Ihrem Sohn w\u00fcrden Sie ein Gespr\u00e4ch suchen. Er w\u00fcrde nicht zu Ihnen kommen, sondern Sie w\u00e4ren auf eine Aussprache aus. Da hilft keine offene T\u00fcr.\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eWas schlagen Sie vor?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eLaden Sie Ihren K\u00fcchenchef zum Essen ein. Gehen Sie mit ihm in ein gutes Restaurant.\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eUnd was soll das bringen?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eAbgesehen von einem guten Essen haben Sie jetzt die Gelegenheit, abseits der Arbeit, ihn besser kennenzulernen. Reden Sie nicht \u00fcber die Arbeit, sondern fragen Sie ihn nach seinen Hobbys, seiner Familie, wovon er als Kind getr\u00e4umt hat, ob er Zuhause auch kocht, ob er schon immer Koch werden wollte und was sein Lieblingsessen ist. Lernen Sie den Mensch kennen, seine Bed\u00fcrfnisse, \u00c4ngste und Sorgen. Erz\u00e4hlen Sie auch \u00fcber sich selbst, \u00fcber Ihre Hoffnungen und W\u00fcnsche.\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eUnd die Probleme in der Arbeit soll ich \u00fcberhaupt nicht erw\u00e4hnen?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eSchlagen Sie nach dem Essen einen Spaziergang vor. Am besten in der freien Natur. Erz\u00e4hlen Sie ein Problem(chen), dass <b>Sie<\/b> haben und fragen Sie ihn, ob er eine L\u00f6sung w\u00fcsste, ob er Ihnen helfen k\u00f6nnte dieses zu l\u00f6sen. So kommen Sie langsam in den L\u00f6sungs- und Vertrauensmodus. Gehen Sie es langsam und behutsam an. Schritt f\u00fcr Schritt.\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eDas kann ja ewig dauern!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eEs hat 20 Jahre gedauert, um zu diesem Verhalten zu kommen. Sie k\u00f6nnen nicht erwarten, dass nach einem Gespr\u00e4ch alles gel\u00f6st ist. Genau wie er, m\u00fcssen auch Sie Ihr Verhalten \u00e4ndern und das wird auch nicht \u00fcber Nacht gehen. Sie m\u00fcssen lernen ein \u201eSupportiv Leader\u201c zu sein. Das hei\u00dft, eine F\u00fchrungskraft die zuh\u00f6rt, Mitarbeiter einl\u00e4dt, ermutigt und inspiriert. Die Probleme, die es gibt entstehen zu 99% durch schlechte F\u00fchrung oder der Abwesenheit von F\u00fchrung.\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eAlso bin ich Schuld?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eEs geht nicht um Schuld. Es geht darum was in einen Team funktioniert und was nicht. Die ewige Schuldfrage macht uns blind f\u00fcr die Wahrheit.\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eUns was ist die Wahrheit?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eIn Wahrheit sind wir alle verbunden, miteinander vernetzt. Alles was wir tun oder auch nicht tun, hat eine Auswirkung auf unser Um-Feld und unsere Um-Welt. Alles was wir sagen, denken und glauben, unser Verhalten, was wir essen, wie wir uns kleiden und wof\u00fcr wir stehen, hat eine Wirkung. Wir leben in einer vernetzten Welt. Wenn ich jemanden beschuldige, hat das eine Auswirkung. Diese Person wird sich als Opfer f\u00fchlen und beginnt sich zu verteidigen. Meistens, indem er\/sie f\u00fcr sein Verhalten einen anderen Schuldigen sucht.\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eWenn ich das richtig verstehe ist niemand Schuld, sondern einzig und allein unser Verhalten bestimmt, was zu gewissen Umst\u00e4nde f\u00fchrt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eRichtig, wollen Sie ein anderes Umfeld schaffen, m\u00fcssen Sie ihr Verhalten \u00e4ndern. Das ist nat\u00fcrlich gar nicht so einfach, weil wir meistens Opfer unseres Umfelds sind und unser Verhalten erst durch dieses Umfeld gepr\u00e4gt wurde.\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201e Also das n\u00e4chste Mal, wenn das Essen wieder lieblos angerichtet ist, sollte <b>ich<\/b> <b>mich<\/b> fragen welche Ursache daf\u00fcr verantwortlich ist, dass sich die K\u00f6che so lieblos verhalten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eGenau\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eWow, so habe ich das noch nie gesehen. Vielen Dank. Ich werde mich an die Arbeit machen und Ihnen in ein paar Monate davon berichten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eJa, machen Sie das und viel Erfolg!\u201c<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<h2><b>Sechs Monate sp\u00e4ter\u2026<\/b><\/h2>\n<p>Frau P: <em>\u201eIch habe genau das getan was Sie mir empfohlen haben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eUnd?\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eEs hat funktioniert! Am Anfang war er sehr skeptisch und wusste nicht genau was ich von ihm wollte. Er war verschlossen und seine Antworten eher kurz angebunden. Dann habe ich eine Flasche Wein bestellt und \u00fcber mich erz\u00e4hlt. Meine Beweggr\u00fcnde f\u00fcr diesen Beruf und schlussendlich f\u00fcr diese Position. Und dass das Gef\u00fchl, f\u00fcr alle verantwortlich zu sein, mich manchmal sehr belastet, auch in meiner Funktion als Heimleiterin. Nach und nach \u00f6ffnete er sich ebenso und wir verbrachten zwei angenehme Stunden im Restaurant. Ich wei\u00df jetzt woran es gelegen hat.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eWoran?\u201c<\/p>\n<p>Frau P: \u201e<em>An mir. Ich habe mir nie wirklich Zeit genommen meine Mitarbeiter kennenzulernen. Ich war viel zu besch\u00e4ftigt mit Budgets, Vorschriften und Regeln. Ich wollte eine gute Heimleiterin sein, indem ich f\u00fcr die Gemeinde das Heim so f\u00fchre, wie das von mir erwartet wird. Aber eigentlich f\u00fchrte ich bis zu diesem Zeitpunkt das Heim nicht. Ich war lediglich eine gute Verwalterin. Durch unser Gespr\u00e4ch und den Gespr\u00e4chen mit meinen Mitarbeitern realisierte ich pl\u00f6tzlich, dass meine Verantwortung ganz woanders liegt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eUnd wo liegt Ihre Verantwortung?\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eEinzig und alleine bei den Menschen mit denen ich t\u00e4glich zusammen bin: Den Mitarbeitern und Heimbewohnern. Ich verstehe jetzt, dass wenn es ihnen gut geht, es auch mir gut geht. Nun stehe ich in der Fr\u00fch auf und \u00fcberlegen, wie ich heute meine Mitarbeiter unterst\u00fctzen kann, sodass die Heimbewohner sich noch wohler f\u00fchlen k\u00f6nnen. Meine Priorit\u00e4t hat sich verschoben, von der Verwalterin zum Supportive Leader, wie Sie das nannten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eUnd was hat sich ge\u00e4ndert?\u201c<\/p>\n<p>Frau P: \u201e<em> Nach dem Restaurantbesuch mit der K\u00fcchenchef haben wir vereinbart, dass wir uns w\u00f6chentlich treffen. Nat\u00fcrlich nicht immer im Restaurant, sondern bei mir im B\u00fcro. Wir haben uns einige Regeln ausgemacht. Erstens sorge ich daf\u00fcr, dass wir ungest\u00f6rt reden k\u00f6nnen. Keine Besuche, kein Handy, kein Telefon, ein paar Mehlspeisen und ein guter Kaffee. Zweitens haben wir vereinbart, beide im L\u00f6sungsmodus zu bleiben. Das hei\u00dft, keine Schuldzuweisungen oder Kritik. Nach jeder Sitzung gibt es eine kleine \u201eTo Do\u201c Liste f\u00fcr uns beide, die wir bis zum n\u00e4chsten Mal umsetzen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eUnd wie ist das Essen?\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eWir haben beschlossen zus\u00e4tzlich eine Di\u00e4tologin heranzuziehen, die gemeinsam mit dem K\u00fcchenleiter die Speisen ern\u00e4hrungsphysiologisch verbessert. Seitdem hat sich viel getan. Die Bewohner haben mehr Energie, der Medikamentenverbrauch ist drastisch zur\u00fcckgegangen und dadurch, dass wir jetzt mehr Obst und Gem\u00fcse am Speiseplan haben, einfach frischer kochen, sind der Fleischkonsum und somit auch der Wareneinsatz gesunken. F\u00fcr die Pflegemitarbeiter haben wir einen eigenen Speiseplan erstellt und bieten im Sommer ein Salatbuffet an. Seitdem ist die Stimmung bei der Pflege erheblich gestiegen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eDann haben Sie einiges investiert?\u201c<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eNein, vorerst noch nicht. Die Di\u00e4tologin kommt nur einmal w\u00f6chentlich. Diese Kosten sind nichts im Vergleich mit dem was wir gewonnen haben. Wie gesagt, der Pflegeaufwand ging zur\u00fcck, der Wareneinsatz ist gesunken, die Krankenst\u00e4nde sind weniger und was unbezahlbar ist: Jeder kommt gerne zur Arbeit!\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eWas kommt als n\u00e4chstes?<\/p>\n<p>Frau P: <em>\u201eWir haben jetzt gesehen, dass durch einen gute, unterst\u00fctzende Kommunikation viel m\u00f6glich ist. Als n\u00e4chstes m\u00f6chte ich wirklich investieren. Wir arbeiten an einen Bildungsplan f\u00fcr alle. Das Kaffeehaus m\u00f6chten wir umbauen, ein Sonntagsbrunch und auch Zimmerservice werden \u00fcberlegt. Einige K\u00fcchenger\u00e4te geh\u00f6ren erneuert oder neu angeschafft, neue Uniformen und gemeinsame Ausfl\u00fcge. Und n\u00e4chstes Jahr sind wir dann bereit f\u00fcr die Kesselzertifizierung!<\/em><br \/>\n<em>Unser Ziel ist ein modernes Heim der Freude, das allen Wohlbefinden bereitet. Dadurch werden wir mehr freiwillige Helfer anziehen und auch so letztendlich ein \u00f6konomisch verantwortliches Gemeindeunternehmen gew\u00e4hrleisten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Van Melle: \u201eDann w\u00fcnsche ich Ihnen viel Erfolg und wir sehen uns bei der Zertifizierung. Ich freue mich schon darauf. \u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Laufe meiner langj\u00e4hrigen Beratert\u00e4tigkeit wiederholen sich bestimmte Situationen immer wieder. In dieser Serie m\u00f6chte ich einige Gespr\u00e4che wiedergeben die h\u00e4ufig vorkommen. Der Name und die Gespr\u00e4che sind frei erfunden, entsprechen jedoch der Realit\u00e4t. 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