      
            
      {"id":1215,"date":"2012-11-14T15:51:42","date_gmt":"2012-11-14T14:51:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1215"},"modified":"2012-11-14T15:52:41","modified_gmt":"2012-11-14T14:52:41","slug":"eine-kleine-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?p=1215","title":{"rendered":"Eine kleine Geschichte\u2026"},"content":{"rendered":"<p><strong>1991<\/strong> war ich f\u00fcr einen Caterer t\u00e4tig und betreute damals 30 Betriebsrestaurants und einen Klinik. Meine Vision war, eine ehrliche Bewertung <em>meiner<\/em> K\u00fcchen in die H\u00e4nde zu bekommen. Nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern vor allem die ganzen sonstigen Leistungen, wie Personalmotivation, Kreativit\u00e4t, Nachhaltigkeit, Aktionen, Weiterbildung, Abfallvermeidung und vieles mehr, was ein K\u00fcchenteam tagt\u00e4glich leistet. Das System sollte sich ebenfalls als Grundlage f\u00fcr die Pr\u00e4mienvergabe eignen, die bis dahin mehr nach pers\u00f6nlichen und willk\u00fcrlichen Parameter ablief. Nat\u00fcrlich auch im Hinblick auf den Kundennutzen, machte ich mich auf die Suche nach so einem System. Nach ergebnisloser Suche stellte ich mir selbst die entscheidende Frage: \u201eWie kann man die Komplexit\u00e4t einer K\u00fcche so darstellen, dass auch der Kunde auf einen Blick die Leistung der K\u00fcche erkennt?\u201c<\/p>\n<p>Als ich mich dann <strong>1996<\/strong> als Berater selbstst\u00e4ndig machte und das Analysieren von Gro\u00dfk\u00fcchen mein t\u00e4gliches Gesch\u00e4ft darstellte, wurde mir klar, dass einheitliche Qualit\u00e4tskriterien und Kennzahlberechnungen &#8211; im Gegensatz zu anderen Branchen, wie z.B. der Automobilindustrie &#8211; kaum existierten. Jeder kochte sein eigenes S\u00fcppchen. Die Abwesenheit von klaren Richtlinien und Zielen f\u00fchrte dazu, dass K\u00fcchenmannschaften und Caterer beliebig austauschbar wurden. Oft nur reduziert auf die Kosten und nicht auf die tats\u00e4chlich erbrachte Leistung.<\/p>\n<p><strong>2005<\/strong> bat mich eine Heim-K\u00fcchenleiterin, zus\u00e4tzlich zu der Analyse, auch einen Bewertung durchzuf\u00fchren und eine Urkunde auszustellen. Und was geschah\u2026? Die Erkenntnis aus der Analyse verwandelte sich in Stolz, durch die Anerkennung in Form der Urkunde. Jetzt d\u00e4mmerte es auch bei mir. Die Gastronomie hat ihre Hauben, die Hotellerie ihre Sterne, aber die Gemeinschaftsverpflegung verf\u00fcgte bis dato noch \u00fcber kein Klassifikationssystem. Das \u00e4nderte sich mit der Vergabe der ersten \u201eKessel\u201c.<\/p>\n<p>Bereits <strong>2011<\/strong> hatten wir \u00fcber 350 Gro\u00dfk\u00fcchen analysiert und bewertet. Darunter Krankenh\u00e4user, Pflegeheimen, Reha-kliniken und Schulen. Die Kessel und gr\u00fcnen Bl\u00e4tter f\u00fcr die Nachhaltigkeit waren in \u00d6sterreich und Bayern schon ein Begriff und der erste Betrieb, der die magische Grenze von f\u00fcnf Kesseln erreichte, war das Betriebsrestaurant von MAN Diesel in Augsburg. Das System pr\u00e4sentierte sich ausgereift und funktionierte reibungslos. Nur die vielen Daten waren mit einfachen Excel-Listen nicht mehr h\u00e4ndelbar. Also war der n\u00e4chste logische Schritt, eine professionelle Software zu entwerfen, die die vielen Daten auch verarbeiten kann. Im Mai 2012 war es dann soweit: Das Qualit\u00e4tssicherungsprogramm <a title=\"MyKessel 3.0\" href=\"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?page_id=223\"><strong><em>MyKessel3.0 <\/em><\/strong><\/a>ging online. Gleichzeitig wurden neue Features wie Aktionskalender, Schulungspl\u00e4ne, Pinnwandeintragungen und ein Kommunikationstool entworfen. Schnittstellen zu bestehenden Warenwirtschaftsprogrammen wurden m\u00f6glich gemacht, genauso wie Auswertungen, automatische Qualit\u00e4tsberichte und vieles mehr.<\/p>\n<p>\u2026<strong>Januar 2013<\/strong>. Die K\u00fcchenleiter steigen online in das <strong><em>MyKessel3.0<\/em> <\/strong>Programm ein. Sie geben s\u00e4mtliche Daten aus dem Jahr 2012 ein, machen selbst\u00e4ndig eine Ist-Analyse (Ausf\u00fcllen der Checklisten) und planen ihre K\u00fcchen-Zukunft. Bei Fertigstellung sehen sie ihr Ergebnis in Kesseln und Bl\u00e4ttern. Manche werden 2 Kessel, mache 3 oder 4 oder vielleicht auch 5 Kessel erreicht haben. Jetzt erst erkennen sie, wie wichtig es ist voneinander zu lernen. Und das ist der Anfang des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Eines Prozesses, der immer weiter besteht. Sie selbst, zentral von Ihrem Schreibtisch aus, verfolgen s\u00e4mtliche Ergebnisse und Zahlen auf Knopfdruck mit. Sie setzen ab diesem Zeitpunkt Qualit\u00e4tsma\u00dfnahmen gezielt ein. Die Bed\u00fcrfnisse aller sind jetzt bekannt und schriftlich festgehalten. Alleine diese Tatsache erspart Ihnen als Manager viel Zeit und die Ausrichtung auf die Zukunft l\u00e4sst sich genauer planen. Die Ergebnisse der einzelnen K\u00fcchen sind anonym, bis Sie sich f\u00fcr eine Zertifizierung entscheiden, um auch Ihre Kunde davon in Kenntnis zu setzen.<\/p>\n<p><em>The End&#8230;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1991 war ich f\u00fcr einen Caterer t\u00e4tig und betreute damals 30 Betriebsrestaurants und einen Klinik. Meine Vision war, eine ehrliche Bewertung meiner K\u00fcchen in die H\u00e4nde zu bekommen. 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