      
            
      {"id":2022,"date":"2013-10-24T14:56:19","date_gmt":"2013-10-24T13:56:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?page_id=2022"},"modified":"2013-10-24T14:56:39","modified_gmt":"2013-10-24T13:56:39","slug":"coaching-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?page_id=2022","title":{"rendered":"Coaching"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Wir arbeiten und coachen nach dem <\/strong><strong>\u201eSupportive Leadership\u201c Prinzip: <\/strong><em><strong>einladen, ermutigen, inspirieren<\/strong><\/em><\/h1>\n<p>\u201eSupportive Leadership\u201c nennt der bekannte Hirnforscher, Prof. Dr. Gerald H\u00fcther das F\u00fchrungskonzept, welches auf seinen Erkenntnissen auf dem Gebiet der neurobiologischen Grundlagenforschung beruht. Die Grundidee stammt aus dem Umfeld des Indischen Yogi <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paramahansa_Yogananda\">Paramahansa Yogananda<\/a>, der das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kriya_Yoga\">Kriya-Yoga<\/a> in die westliche Welt brachte.<\/p>\n<p>Supportive Leadership ermutigt, die Mitarbeiter f\u00fcr gemeinsame Ziele zu begeistern und mit all deren F\u00e4higkeiten f\u00fcr die Weiterentwicklung des Unternehmens einzusetzen. Diese Kombination aus hoher Leistungsbereitschaft und Schaffensfreude aller Beteiligten erzeugt eine Hochleistungsorganisation, die jedem Mitarbeiter das Gef\u00fchl vermittelt, dass es auf ihn ankommt, dass er gebraucht wird und er in seiner pers\u00f6nlichen Weiterentwicklung gest\u00e4rkt wird. Grundlage daf\u00fcr ist ein unterst\u00fctzender, wertsch\u00e4tzender und von gegenseitiger Achtung gepr\u00e4gter Umgang aller Beteiligten. So entsteht eine Beziehungskultur, in der einzelne Mitarbeiter, Teams und ganze Unternehmen \u00fcber sich hinaus wachsen. Supportive Leadership ist die <strong>potenzialentfaltende F\u00fchrungskultur<\/strong>, respektive die w\u00fcrdevolle Form der Beziehung zwischen Vorgesetzten und ihren Mitarbeitern.<\/p>\n<p>&#8222;Supportiv&#8220; kann aber nur jemand sein, der sich selbst versteht, der wei\u00df, was in seinem eigenen Gehirn vorgeht, der seine \u00c4ngste und Ressourcen kennt und seine \u00dcberzeugungen und Vorstellungen immer wieder kritisch zu hinterfragen imstande ist. Das freilich kann nur solchen F\u00fchrungskr\u00e4ften gelingen, die in der Lage sind, sich selbst in einem \u00fcber ihr eigenes Leben hinausreichenden Kontext zu betrachten, die sich als Suchende verstehen, und sich gleichzeitig verbunden f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Kernpunkt des F\u00fchrungskonzeptes ist die Abkehr von Sanktionen hin zu einer Entwicklung der Potentiale. Das Konzept besteht aus <strong>3 S\u00e4ulen<\/strong> und gilt f\u00fcr Leader (F\u00fchrungskr\u00e4ften)\u00a0in allen Unternehmen:<\/p>\n<p><strong>1. EINLADEN<\/strong><\/p>\n<p>Im Gegensatz zu \u00e4u\u00dferen Motivationsanreizen wie Belohnung und Bestrafung laden supportive (unterst\u00fctzende) Leader ein, sich auf ihre Weise auf eine (neue) Aufgabe einzulassen. Solche Leader schaffen es, Menschen auf der Gef\u00fchlsebene zu motivieren. Sie machen den Gef\u00fchrten klar, dass es ihnen am Herzen liegt, wenn er oder sie sich auf eine neue Aufgabe einl\u00e4sst. Kein leichtes Unterfangen, wenn man auch noch diejenigen einladen soll, die einem am meisten Problemen bereiten \u2013 die Faulenzer, Dr\u00fcckeberger, Mut- und Lustlosen. Darin liegt auch die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung f\u00fcr Leader und daran scheitern viele &#8211;\u00a0trotz gutem Willen &#8211;\u00a0h\u00e4ufig. Viele Leader, die sich auf diesen Weg begeben, \u00fcberdenken deshalb zun\u00e4chst ihre Haltung und lassen sich ganz neu auf Menschen ein. Nur ein Leader, der seine Mitmenschen liebt, kann auch unterst\u00fctzend t\u00e4tig werden.<\/p>\n<p><strong>2. ERMUTIGEN <\/strong><\/p>\n<p>Supportive Leaders ermutigen ihre Mitarbeitenden, sich auf ihre Art auf eine Aufgabe oder eine Problemstellung einzulassen. Sie vertrauen ihren Mitarbeitenden, best\u00e4rken sie, bearbeiten negative Glaubenss\u00e4tze und sind \u00fcberzeugt davon, dass sie den richtigen Weg und eine gute L\u00f6sung finden. Sie sind verantwortungsbewusste Zukunftsgestalter mit dankbarer Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Mitarbeitenden. Und auch hier gibt es eine H\u00fcrde f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte: um so handeln zu k\u00f6nnen, muss man selbst Mut haben und an sich selbst glauben.<\/p>\n<p><strong>3. INSPIRIEREN <\/strong><\/p>\n<p>Supportive Leaders schaffen es, Mitarbeitende um der Sache willen f\u00fcr etwas zu begeistern. Sie sind ihren Mitarbeitenden Sparringpartner, Begleiterinnen und Berater \u2013 gelegentlich sparsam in ihren Interventionen \u2013 dann wieder energievoll in der konstruktiven Auseinandersetzung, mit Mut zur Entscheidung. Um das leisten zu k\u00f6nnen, gibt es auch hier eine klare Voraussetzung: Die F\u00fchrungskraft muss selbst von der Sache <strong>begeistert<\/strong> sein.<\/p>\n<p>Diese 3 S\u00e4ulen bauen auf <strong>2 Grundbed\u00fcrfnissen<\/strong> auf, die bereits in der fr\u00fchen Kindheit herausgebildet werden und die uns unser ganzes Leben lang erhalten bleiben:<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li><strong>das\u00a0Bindungsbed\u00fcrfnis<\/strong> &#8211; die Sehnsucht nach Verbundenheit\u00a0bzw. der Wunsch, dazu zu geh\u00f6ren und<\/li>\n<li><strong>das\u00a0Wachstumsbed\u00fcrfnis<\/strong> &#8211; der Wille nach Wachstum bzw. der\u00a0Wunsch, immer wieder \u00fcber uns hinaus zu wachsen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dadurch, dass der Leader einl\u00e4dt, ermutigt und im besten Fall inspiriert, erreicht er automatisch durch wertsch\u00e4tzendes und anerkennendes Verhalten, dass mindestens eines dieser Bed\u00fcrfnisse angesprochen wird. Bei Menschen, die sich abweisend zeigen, sind diese Grundbed\u00fcrfnisse verletzt. Sie f\u00fchlen sich unverstanden, \u00fcberfordert oder sehen keine Entwicklungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr sich. Bei diesen Menschen muss zuerst wieder <strong>Vertrauen <\/strong>aufgebaut werden, so dass er sich wieder dazu geh\u00f6rig f\u00fchlt und Chancen f\u00fcr sich sieht. Und das braucht seine Zeit.<\/p>\n<p>Das Konzept des \u201cSupportive Leadership\u201d erfordert nicht nur vom Gef\u00fchrten, sondern gerade auch vom Leader ein hohes Ma\u00df an Selbstreflexion, Bereitschaft neue Wege zu gehen und letztendlich auch Durchhaltekraft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><script type=\"text\/javascript\">\/\/ <![CDATA[\n\n\n  var _gaq = _gaq || [];\n  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-36046944-1']);\n  _gaq.push(['_trackPageview']);\n\n  (function() {\n    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text\/javascript'; ga.async = true;\n    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 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