      
            
      {"id":1890,"date":"2013-09-20T13:57:24","date_gmt":"2013-09-20T12:57:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?page_id=1890"},"modified":"2018-09-23T21:02:45","modified_gmt":"2018-09-23T20:02:45","slug":"wie-alles-begann","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mykessel.com\/blog\/?page_id=1890","title":{"rendered":"Wie alles begann&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><b>Was haben \u201eGault-Millau\u201c, \u201eMichelin\u201c und \u201evan Melle\u201c gemeinsam? <\/b><\/p>\n<p>Alle drei Systeme bewerten K\u00fcchen und K\u00f6che. Die erste Zwei sind sehr bekannt, das Dritte, \u201evan Melle\u201c, noch nicht. Die erste Beide vergeben \u201eHauben\u201c und \u201eSterne\u201c, letztgenanntes \u201eKesseln &amp; Bl\u00e4tter\u201c.<\/p>\n<p>Warum ist \u201evan Melle\u201c nicht bekannt? Weil sich \u201evan Melle\u201c um die 50.000 Gro\u00dfk\u00fcchen im deutschsprachigen Raum k\u00fcmmert, die t\u00e4glich 20 Millionen Menschen verk\u00f6stigen. Er nennt es die <b>Gemeinwohl-Gastronomie<\/b>! Dazu geh\u00f6ren all jene, die tagt\u00e4glich f\u00fcr Sch\u00fcler, Studenten, Patienten, Heimbewohner, Mitarbeiter und Angestellte kochen. Keine \u201eStar\u201c-K\u00f6che mit eigenen Fernsehshows, sondern K\u00f6che, die sich um das Gemeinwohl derjenige k\u00fcmmern, die meistens keine Wahl haben wo sie essen. Sie kochen nicht glamour\u00f6s, m\u00fcssen mit einem kleinen Budget auskommen und k\u00f6nnen doch Gro\u00dfes bewirken.<\/p>\n<p><b>Wie alles begann\u2026<\/b><\/p>\n<h1><b><span style=\"color: #3366ff;\">1993<\/span><\/b><\/h1>\n<p>Van Melle war als Bereichsleiter f\u00fcr ca. 30 Betriebsrestaurants unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe zust\u00e4ndig. Manche kochten f\u00fcr 2.000 und manche nur f\u00fcr 150 G\u00e4ste. Einmal j\u00e4hrlich kam es dann zur Pr\u00e4mienvergabe durch den Abteilungsleiter. Dieser verf\u00fcgte \u00fcber ein bestimmtes Budget, das er nach eigenem Gutd\u00fcnken verteilen konnte. Ein System hatte er nicht. Er ging ausschlie\u00dflich nach seinem Gef\u00fchl vor. Schlussendlich gab es nach der Vergabe einige, die froh und andere, die sauer waren. Die die sauer waren, f\u00fchlte sich <b>ungerecht <\/b>behandelt. Sie leisteten das ganze Jahr viel und gute Arbeit, aber es wurde einfach nicht gesehen.<\/p>\n<p>Diese Ungerechtigkeit veranlasste van Melle ein System zu entwickeln, das die Leistung einer Gro\u00dfk\u00fcche gerecht aufzeigt. <b>Es sollte ein System sein, das die Talente, Begabungen, Kreativit\u00e4t und F\u00e4higkeiten des gesamten K\u00fcchenteams, unabh\u00e4ngig von seiner Gr\u00f6\u00dfe, sichtbar macht<\/b>. Es sollte ein fairer Vergleich zwischen den verschiedenen Gro\u00dfk\u00fcchen m\u00f6glich machen und jedem Team die Chance geben, sein Potenzial weiter zu entfalten um kontinuierlich besser zu werden.<\/p>\n<h1><strong><span style=\"color: #3366ff;\">1996<\/span><\/strong><\/h1>\n<p>Als van Melle sich 1996 als Berater selbstst\u00e4ndig machte, erweiterte er die Anwendung auf Gro\u00dfk\u00fcchen von Altersheimen, Krankenh\u00e4usern, Reha-Kliniken und Schulen. Die Analyseberichte zeigte die Leistungen in den vier wichtigste Bereichen auf: <b>Qualit\u00e4t, Marketing, Mitarbeiter<\/b> und <b>Wirtschaftlichkeit<\/b>. Seine Vorschl\u00e4ge zur Verbesserung komplementierten den Bericht.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #3366ff;\"><b>2006<\/b><\/span><\/h1>\n<p>2006 analysierte \u201evan Melle\u201c als Berater ein Pflegeheim, wo das Ergebnis sehr gut ausfiel. Nachdem er den Bericht pr\u00e4sentiert hatte, sagte die K\u00fcchenchefin zu ihm: \u201e<i>Die Analyse freut mich sehr. H\u00e4tten Sie vielleicht eine Urkunde, \u00e4hnlich wie bei Gault-Millau, die ich an der Wand h\u00e4ngen kann und so jedem Heimbewohner zeigen kann wie gut wir arbeiten<\/i>?\u201c Eine Urkunde oder Zertifikat, wie bei Gault-Millau, setzt eine Bewertung voraus. In der Gemeinschaftsverpflegung gab es bis dato noch keine solche Bewertung. Also machte er sich ans Werk und versah sein Analysesystem mit einer Bewertung nach Punkten. Jetzt brauchte er noch ein Symbol\u2026. Die Hotellerie hatte ihre Sterne, die Gastronomie Hauben und f\u00fcr die Gemeinschaftsverpflegung fand er die Kessel. Der Kessel sollte die Gro\u00dfk\u00fcche symbolisieren, gef\u00fcllt mit einer Art <i>Zaubertrank<\/i> den ein Team ben\u00f6tigt, um stark und unbesiegbar zu werden. Gedacht, getan! Am Ende konnten an dieses Altersheim die ersten zwei Kessel vergeben werden. Die Kessel-Zertifizierung wurde ins Leben gerufen\u2026<\/p>\n<h1><span style=\"color: #3366ff;\"><b>2008<\/b><\/span><\/h1>\n<p>Das Thema Nachhaltigkeit r\u00fcckte immer wieder in den Gespr\u00e4chsmittelpunkt. In den Medien wurde der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck hei\u00df diskutiert und wie viele Planeten wir zu diesem Zeitpunkt verbrauchen w\u00fcrden. Van Melle erkannte den Trend, der sich hier abzuzeichnen begann und somit die Chance f\u00fcr die Gemeinschaftsverpflegung, ihren Kunden zeigen zu k\u00f6nnen, wie \u00f6kologisch sie arbeitete. Das hei\u00dft saisonal, regional und wenn m\u00f6glich biologisch. Frisch zubereitet mit viel Gem\u00fcse und Obst. Nach einem neuerlichen Nachdenkprozess kam eine Methode heraus, die die Nachhaltigkeit in Gro\u00dfk\u00fcchen berechnen konnte. Das war die Geburtsstunde des <b>\u00d6KO-FAKTORS,<\/b> der mit gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern sichtbar gemacht wird.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #3366ff;\"><b>2010<\/b><\/span><\/h1>\n<p>Der 250. Betrieb bekam offiziell seine Zertifizierungsurkunde \u00fcberreicht. Mittlerweile konnten \u00fcber 600 Kesseln und unz\u00e4hlige gr\u00fcne Bl\u00e4tter vergeben werden. Die ersten Betriebe in Deutschland schlossen sich der Kessel-Bewegung an und die Administration von der Unmenge an Kennzahlen, Bewertungen und Vergleichen stie\u00df an ihre nat\u00fcrlichen Grenzen. Van Melle machte sich auf die Suche nach einem EDV Partner, der das System in eine moderne Software umsetzen konnte\u2026<\/p>\n<h1><span style=\"color: #3366ff;\"><b>2012<\/b><\/span><\/h1>\n<p>Im Mai 2012 war es soweit &#8211; gemeinsam mit der EDV-Firma IDATA aus Graz, pr\u00e4sentierte van Melle nach einem Jahr Entwicklungszeit die Online-Software <b><i>my<\/i>Kessel <sup>3.0<\/sup><\/b>. Ein Meilenstein in der Geschichte der Kessel-Methode. Ab jetzt war es m\u00f6glich Regionen, L\u00e4nder, Betriebstypen, einzelne Kennzahlen und Bewertungen, nach Betrieben und Jahren, miteinander zu vergleichen. Die Datenbank sorgte daf\u00fcr, dass nichts mehr verloren ging. Die Betriebe erhielten einen Zugangscode und konnten \u00fcberall und jederzeit ihre Ergebnisse eingeben oder abrufen.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #3366ff;\"><b>2013<\/b><\/span><\/h1>\n<p>Der n\u00e4chste logische Schritt war die Suche nach Partnern, um das modernste <b>K\u00fcchenmanagementsystem<\/b> weiter zu verbreiten. Vor allem die pers\u00f6nlichen Zertifizierungen in ganz Europa waren alleine nicht mehr zu bew\u00e4ltigen. So kam der <b>Kessel-Lehrgang<\/b> ins Spiel, um externe Auditoren auszubilden. Die Fa. PROSUM, eine Einkaufsorganisation f\u00fcr \u00fcber 6.200 Heime in Deutschland, erkannte das Potenzial der Kessel-Methode und wurde somit zum ersten Kooperationspartner in Deutschland. Auch die Fa. EDEKA machte <b><i>my<\/i>Kessel <sup>3.0<\/sup><\/b> zu ihrem bevorzugten K\u00fcchenmanagementsystems. Im Juni wurde der erste Auditor f\u00fcr Schweiz und Lichtenstein ausgebildet.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #3366ff;\"><b>2016<\/b><\/span><\/h1>\n<p>Endlich, nach 10 Jahre Kessel-Methode erreichen die erste drei Heime die 5 Kessel-Standard! Vielen stehen kurz bevor&#8230;<\/p>\n<h1><span style=\"color: #3366ff;\"><b>2018<\/b><\/span><\/h1>\n<p>Das erste Krankenhaus erreicht den 5. Kessel.<\/p>\n<p>Bei allen technischen Errungenschaften verliert van Melle das Ziel jedoch nicht aus den Augen: die Schaffung einer <b>Gemeinwohl-Gastronomie<\/b>. <b>Ein neuer Standard, neue Werte<\/b>, wo das Gemeinwohl der Mitarbeiter, Kunden und die der Umwelt an erster Stelle stehen. <b>MyKessel<\/b> macht den Prozess transparent und die Leistung sichtbar. Wie schon erw\u00e4hnt gibt es 50.000 Gro\u00dfk\u00fcchen im deutschsprachigen Raum, die t\u00e4glich f\u00fcr 20 Mio. Menschen kochen! Stellen wir uns vor was passieren w\u00fcrde wenn sich alle Gro\u00dfk\u00fcchen f\u00fcr die Gemeinwohl-Gastronomie entscheiden w\u00fcrden\u2026?<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied zu Gault-Millau , Michelin oder allen anderen Bewertungssysteme ist, dass bei der Kessel-Methode, die auf einer Selbstbewertung basiert, die Protagonisten es selber in der Hand haben, wie gut sie sein wollen. Van Melle und seine Partner, Coaches und Auditoren unterst\u00fctzen, ermutigen und begleiten diesen Prozess auf dem Weg zu einer Gemeinwohl-Gastronomie.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mykessel.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Bewertungsplakat.pdf\">Die Bewertung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was haben \u201eGault-Millau\u201c, \u201eMichelin\u201c und \u201evan Melle\u201c gemeinsam? Alle drei Systeme bewerten K\u00fcchen und K\u00f6che. Die erste Zwei sind sehr bekannt, das Dritte, \u201evan Melle\u201c, noch nicht. 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