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Leistung verstehen und Potenziale erkennen

Benchmarking für Unternehmen

Wo steht unser Unternehmen wirklich? In welchen Bereichen sind wir bereits gut aufgestellt? Und wo gibt es Potenziale, die wir bislang vielleicht gar nicht erkennen?

Genau hier setzt Benchmarking für Unternehmen an. Statt die eigene Leistung ausschließlich anhand interner Zahlen oder subjektiver Einschätzungen zu beurteilen, schafft Benchmarking Vergleichbarkeit. Kennzahlen, Prozesse und qualitative Faktoren werden analysiert und mit geeigneten Vergleichswerten in Beziehung gesetzt.

So entsteht ein wesentlich klareres Bild der eigenen Position.

Mit MyKessel wird dieser Ansatz um eine ganzheitliche Betriebsanalyse erweitert. Neben klassischen Kennzahlen betrachtet die Anwendung fünf zentrale Bereiche, die für die Entwicklung eines Unternehmens entscheidend sind: Qualität, Marketing, Mitarbeiter, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Das Ziel ist dabei nicht der Vergleich um des Vergleichs willen. Vielmehr geht es darum, aus Daten Erkenntnisse zu gewinnen, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.
Analysieren. Vergleichen. Verstehen. Verbessern. Erfolge sichtbar machen.

Was ist Benchmarking?

Benchmarking bezeichnet den systematischen Vergleich von Leistungen, Kennzahlen, Prozessen oder Strukturen. Unternehmen nutzen Benchmarking, um die eigene Position besser einschätzen und Unterschiede zu anderen Betrieben oder definierten Vergleichswerten erkennen zu können.

Ein einfaches Beispiel: Eine Kennzahl für sich genommen sagt zunächst nur begrenzt etwas aus. Erst wenn sie mit früheren Perioden, Zielwerten oder vergleichbaren Unternehmen in Beziehung gesetzt wird, entsteht ein aussagekräftiger Kontext.

Aus einer Zahl wird eine Information. Aus dem Vergleich entsteht eine Erkenntnis.

Benchmarking kann dabei unterschiedliche Formen annehmen. Beim internen Benchmarking werden beispielsweise Standorte, Abteilungen oder Zeiträume miteinander verglichen. Beim externen Benchmarking dienen andere Unternehmen oder Branchendaten als Vergleichsbasis.

Entscheidend ist dabei die Vergleichbarkeit der Daten. Ein guter Benchmark sollte nicht nur zeigen, dass Unterschiede bestehen, sondern dabei helfen zu verstehen, warum diese Unterschiede bestehen und wo daraus konkrete Verbesserungspotenziale entstehen.

Warum ist Benchmarking für Unternehmen wichtig?

Unternehmen verfügen heute über immer mehr Daten. Umsatz, Kosten, Produktivität, Mitarbeiterzahlen oder andere Kennzahlen lassen sich vergleichsweise einfach erfassen.

Die entscheidende Frage lautet jedoch:

Was bedeuten diese Zahlen für die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens?

Genau hier liegt eine der großen Stärken des Benchmarkings.

Durch den Vergleich erhalten Kennzahlen einen Kontext. Unternehmen können erkennen, wo sie besonders leistungsfähig sind, wo sie hinter Vergleichswerten zurückbleiben und in welchen Bereichen sich eine genauere Betrachtung lohnt.

Das kann insbesondere bei strategischen Entscheidungen wertvoll sein.

Benchmarking unterstützt dabei, Entscheidungen stärker auf nachvollziehbare Daten zu stützen und weniger auf Vermutungen oder subjektive Wahrnehmungen.

Oder anders formuliert:

Daten statt Bauchgefühl.

Dabei muss ein Benchmark keineswegs ausschließlich auf Schwächen hinweisen. Mindestens genauso interessant sind Bereiche, in denen ein Unternehmen überdurchschnittlich abschneidet. Denn auch diese Stärken können für die weitere Unternehmensentwicklung, Positionierung oder Kommunikation relevant sein.

Welche Vorteile bietet Benchmarking?

Ein professionelles Benchmarking kann Unternehmen dabei helfen, die eigene Situation objektiver einzuschätzen. Besonders wertvoll ist dabei die Verbindung aus Analyse und Vergleich.

Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • Transparenz: Stärken und Verbesserungspotenziale werden sichtbar.
  • Orientierung: Kennzahlen lassen sich durch Vergleichswerte besser einordnen.
  • Objektivität: Entscheidungen können stärker auf Daten gestützt werden.
  • Potenzialerkennung: Handlungsfelder werden frühzeitig sichtbar.
  • Zielsetzung: Ziele lassen sich realistischer und nachvollziehbarer definieren.
  • Entwicklung: Veränderungen und Fortschritte können über längere Zeiträume verfolgt werden.
  • Motivation: Erfolge werden messbar und können innerhalb des Unternehmens kommuniziert werden.

Damit wird Benchmarking vom reinen Zahlenvergleich zu einem Instrument der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung.

Qualität

Qualität ist weit mehr als die Qualität eines einzelnen Produkts oder einer Dienstleistung. Sie entsteht durch Prozesse, Standards, Organisation und die konsequente Weiterentwicklung eines Unternehmens.

MyKessel hilft dabei, Qualitätsfaktoren strukturiert zu erfassen und Verbesserungspotenziale sichtbar zu machen.

Dabei geht es nicht nur darum, einen aktuellen Zustand festzustellen. Durch wiederkehrende Analysen lässt sich nachvollziehen, wie sich Maßnahmen auf die Qualität auswirken und in welchen Bereichen weitere Entwicklungsmöglichkeiten bestehen.

So wird Qualität messbarer und kontinuierliche Verbesserung nachvollziehbar.

Qualität
Marketing

Wie gut gelingt es einem Unternehmen, seine Leistungen sichtbar zu machen? Wie klar ist die eigene Positionierung? Und werden vorhandene Stärken überhaupt ausreichend kommuniziert?

Marketing ist deshalb ein weiterer Bestandteil der Betriebsanalyse mit MyKessel.

Dabei geht es sowohl um die Außenwirkung als auch um die interne Wahrnehmung und Kommunikation von Leistungen.

Gerade die Ergebnisse aus dem Benchmarking können dabei wertvolle Impulse liefern. Überdurchschnittliche Leistungen oder besondere Stärken eines Unternehmens sind schließlich nicht nur interne Kennzahlen. Sie können auch Argumente für Positionierung, Kommunikation und Marketing sein.

Marketing
Mitarbeiter

Unternehmen können nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn die Menschen im Unternehmen Teil dieser Entwicklung sind.

Deshalb betrachtet MyKessel auch Faktoren rund um Mitarbeiter, Motivation, Kommunikation und Entwicklung.

Wo funktioniert Zusammenarbeit besonders gut? Wo bestehen Verbesserungspotenziale? Welche Maßnahmen wurden umgesetzt und welche Veränderungen lassen sich erkennen?

Durch die strukturierte Betrachtung dieser Faktoren können auch Themen sichtbar werden, die in einer rein betriebswirtschaftlichen Analyse kaum berücksichtigt würden.

Mitarbeiter
Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig besteht die Herausforderung darin, nachhaltiges Handeln nicht nur zu kommunizieren, sondern nachvollziehbar zu erfassen.

MyKessel integriert deshalb auch Nachhaltigkeitsaspekte in die Betriebsanalyse.

Abhängig vom jeweiligen Einsatzbereich können dabei unterschiedliche Faktoren und Kennzahlen berücksichtigt werden.

Die ursprüngliche Kessel-Methode hat beispielsweise bereits Faktoren wie Regionalität, Lieferwege, Lieferhäufigkeiten und den Anteil biologischer Produkte betrachtet. Die moderne MyKessel-Anwendung entwickelt diesen ganzheitlichen Ansatz weiter.

Nachhaltigkeit
Wirtschaftlichkeit

Umsatz, Kosten und Rentabilität gehören zu den klassischen Kennzahlen einer Betriebsanalyse. Entscheidend ist jedoch nicht nur die einzelne Zahl, sondern ihre richtige Einordnung.

MyKessel verbindet wirtschaftliche Kennzahlen mit Benchmarking.

Dadurch lässt sich beispielsweise erkennen, wie sich ein Unternehmen gegenüber geeigneten Vergleichswerten positioniert und wo wirtschaftliche Potenziale bestehen.

Die Kombination aus Wirtschaftlichkeit und den weiteren Analysebereichen ist dabei besonders wichtig. Denn wirtschaftliche Ergebnisse entstehen selten isoliert.

Qualität, Mitarbeiter, Marketing und nachhaltige Prozesse können direkten oder indirekten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung haben.

Wirtschaftlichkeit

So funktioniert Benchmarking mit MyKessel

MyKessel übersetzt Betriebsanalyse und Benchmarking in einen nachvollziehbaren Prozess.

Dabei folgt die Anwendung fünf Schritten:

Analysieren
Analysieren
Vergleichen
Vergleichen
Verstehen
Verstehen
Verbessern
Verbessern
Erfolge sichtbar machen
Erfolge sichtbar machen

1. Analysieren
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme.

Relevante Kennzahlen und Unternehmensbereiche werden strukturiert erfasst und bewertet. Dadurch entsteht ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen Situation.

2. Vergleichen
Die erhobenen Daten werden in einen Kontext gesetzt.

Durch Benchmarking können Unternehmen erkennen, wie sie im Verhältnis zu geeigneten Vergleichswerten oder anderen Betrieben positioniert sind.

Der Vergleich schafft Orientierung: Aus isolierten Kennzahlen werden aussagekräftige Informationen.

3. Verstehen

Daten allein verbessern noch keinen Betrieb. Entscheidend ist ihre Interpretation.

MyKessel hilft dabei, Ergebnisse übersichtlich darzustellen, Zusammenhänge zu erkennen und daraus relevante Handlungsfelder abzuleiten.

Wo liegen unsere Stärken? Wo besteht Verbesserungspotenzial? Und welche Bereiche sollten wir zuerst angehen?

4. Verbessern

Aus Erkenntnissen werden Maßnahmen.

Auf Grundlage der Analyse können konkrete Ziele und Verbesserungsmaßnahmen definiert und dokumentiert werden.

So entsteht ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, der nicht auf Vermutungen basiert, sondern auf nachvollziehbaren Ergebnissen.

5. Erfolge sichtbar machen

Was hat sich verändert?

Durch wiederkehrende Analysen können Fortschritte dokumentiert und Entwicklungen sichtbar gemacht werden.
Das ist nicht nur für das Management interessant. Sichtbare Fortschritte können auch die interne Kommunikation unterstützen und Mitarbeitern zeigen, welche Wirkung gemeinsam umgesetzte Maßnahmen tatsächlich haben.

Benchmarking wird dadurch zu einem Kreislauf: analysieren, vergleichen, verstehen, verbessern und erneut messen.

Warum MyKessel mehr ist als klassische Benchmarking-Software

Viele Benchmarking-Lösungen konzentrieren sich vor allem auf Kennzahlen. MyKessel verfolgt einen umfassenderen Ansatz.

Die Plattform verbindet quantitative Kennzahlen mit qualitativen Faktoren und betrachtet dabei verschiedene Bereiche eines Unternehmens gemeinsam.

Das ermöglicht eine Betriebsanalyse, die nicht nur beantwortet: „Wie hoch ist unsere Kennzahl?“

Sondern weiterfragt: „Warum stehen wir an diesem Punkt und was können wir konkret verbessern?“

Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem reinen Kennzahlenvergleich und einem Werkzeug für Unternehmensentwicklung.

MyKessel verbindet deshalb:

Betriebsanalyse + Benchmarking + Maßnahmen + kontinuierliche Verbesserung in einer Anwendung.

Von der bewährten Kessel-Methode zur modernen Benchmarking-Plattform

MyKessel beginnt nicht bei null.

Die Grundlage bildet eine über viele Jahre entwickelte Analyse- und Zertifizierungsmethode, die ursprünglich für Gemeinschaftsgastronomie, Hotellerie und Gastronomie entwickelt wurde.

Im Mittelpunkt stand schon damals ein Gedanke, der bis heute aktuell ist: Leistung muss sichtbar und vergleichbar werden, damit Verbesserung möglich wird.

Qualitätssicherung, Mitarbeiter, Marketing und Wirtschaftlichkeit wurden nicht isoliert betrachtet, sondern als miteinander verbundene Faktoren.

Die neue Generation von MyKessel überträgt diesen Ansatz in eine moderne Anwendung und entwickelt insbesondere die Möglichkeiten des Benchmarkings weiter.

Dadurch öffnet sich MyKessel auch für neue Branchen und Unternehmen, die ihre Leistung strukturiert analysieren, vergleichen und kontinuierlich verbessern möchten.

Für welche Unternehmen eignet sich Benchmarking mit MyKessel?

Grundsätzlich eignet sich Benchmarking überall dort, wo Leistungen anhand vergleichbarer Faktoren und Kennzahlen analysiert werden können.

Die Wurzeln von MyKessel liegen in Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Hotellerie. Durch die Weiterentwicklung der Plattform und des Benchmarkings kann der Ansatz jedoch wesentlich breiter eingesetzt werden.

Besonders interessant ist MyKessel für Unternehmen, die nicht ausschließlich finanzielle Kennzahlen betrachten möchten, sondern eine ganzheitlichere Sicht auf ihren Betrieb suchen.

Dazu gehören insbesondere Organisationen, die Qualität, Mitarbeiter, Nachhaltigkeit, Marketing und Wirtschaftlichkeit gemeinsam weiterentwickeln möchten.

Benchmarking ist kein Wettbewerb um den ersten Platz

Ein wichtiger Punkt wird beim Thema Benchmarking häufig übersehen.

Das Ziel besteht nicht darin, eine Rangliste zu erstellen und möglichst „besser als alle anderen“ zu sein.

Der eigentliche Wert liegt in der Orientierung.

Ein Benchmark zeigt, wo ein Unternehmen steht. Daraus entstehen Fragen. Aus diesen Fragen entstehen Erkenntnisse. Und aus den Erkenntnissen können konkrete Maßnahmen entstehen.

Der interessanteste Vergleich ist deshalb langfristig nicht nur der mit anderen Unternehmen.

Es ist auch der Vergleich mit dem eigenen Unternehmen vor sechs Monaten, einem Jahr oder mehreren Jahren.
Wo standen wir? Was haben wir verändert? Und was hat tatsächlich funktioniert?

Genau dann wird Benchmarking zum Instrument für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Häufige Fragen zum Benchmarking
Sie haben weitere Fragen? Schreiben Sie uns!
Was versteht man unter Benchmarking?

Benchmarking ist der systematische Vergleich von Kennzahlen, Leistungen, Prozessen oder Strukturen mit geeigneten Vergleichswerten. Ziel ist es, die eigene Position besser einzuschätzen sowie Stärken und Verbesserungspotenziale zu erkennen.

Welche Kennzahlen eignen sich für Benchmarking?

Das hängt stark von Branche und Unternehmen ab. Neben klassischen wirtschaftlichen Kennzahlen können Qualitätskennzahlen, Mitarbeiterdaten, Nachhaltigkeitsfaktoren, Prozesskennzahlen oder Marketingfaktoren berücksichtigt werden. MyKessel verbindet verschiedene Bereiche innerhalb einer Betriebsanalyse.

Was ist der Unterschied zwischen Benchmarking und Controlling?

Controlling betrachtet vor allem die Planung, Steuerung und Kontrolle unternehmensinterner Kennzahlen. Benchmarking ergänzt diese Perspektive um den Vergleich mit geeigneten Referenzwerten. Beide Ansätze können sich daher sinnvoll ergänzen.

Wie häufig sollte ein Benchmarking durchgeführt werden?

Das hängt von den betrachteten Kennzahlen und Zielen ab. Regelmäßige Analysen haben den Vorteil, dass Entwicklungen und die Wirkung eingeleiteter Maßnahmen sichtbar werden. Benchmarking sollte deshalb weniger als einmalige Bestandsaufnahme und stärker als kontinuierlicher Prozess verstanden werden.

Ist Benchmarking nur für große Unternehmen sinnvoll?

Nein. Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen können von Vergleichswerten profitieren, weil sie damit eine zusätzliche Grundlage zur Einschätzung der eigenen Leistung erhalten. Entscheidend sind aussagekräftige und vergleichbare Daten.

Sind die Benchmarking-Daten anonym?

Beim Vergleich mit anderen Unternehmen sollte der Schutz betrieblicher Daten eine zentrale Rolle spielen. Für MyKessel würde ich an dieser Stelle auf der finalen Website die konkrete technische und datenschutzrechtliche Ausgestaltung des neuen Systems beschreiben, sobald diese abschließend definiert ist.

Wissen, wo man steht. Erkennen, was möglich ist.

Gute Unternehmensentwicklung beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.

MyKessel macht Leistungen sichtbar, schafft Vergleichbarkeit und hilft dabei, aus Daten konkrete Erkenntnisse zu gewinnen.

Qualität. Marketing. Mitarbeiter. Nachhaltigkeit. Wirtschaftlichkeit.

Nicht isoliert betrachtet, sondern als Bestandteile eines erfolgreichen Unternehmens.

Analysieren. Vergleichen. Verstehen. Verbessern. Erfolge sichtbar machen.

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